Vor fünfzig Jahren musste ein Industriearbeiter 10,5 Minuten arbeiten, um sich ein Ei zu kaufen. Er verdiente also pro Stunde 5,7 Eier
Im Jahr 2000 konnte sich ein Industriearbeiter für eine Arbeitsstunde 164 Eier leisten.
Der Preis eines Eies war dagegen relativ konstant.
Die Farbe des Eigelbes kommt von den natürlichen oder naturidentischen Carotinoiden Apocarotinester (gelb), Citranaxanthin (rot) und Canthaxanthin (rot).
Da Legehennen nicht mehr in der Lage sind, diese Farbstoffe natürlich aufzunehmen, müssen sie synthetisch hergestellt und dem Futter beigemischt werden.
Je nach Verhältnis der Dreien, lässt sich eine bestimmte Eidotterfarbe einstellen. Die "Zielfarbe" ist je nach Kulturkreis unterschiedlich, Engländer mögen es z.B. blasser, wir Deutschen eher ein kräftiges Gelb mit einem Stich Rot.
Theoretisch wäre es kein Problem, einen roten Dotter einzustellen, das will aber niemand, weil es nicht natürlich ist!
Seit 1948 wird jedes Jahr zu Thanksgiving ein Truthahn vom amerikanischen Präsidenten begnadigt und adoptiert.
Da Enteneier sehr stark von Salmonellen befallen sein können, muß jedes Entenei den Aufdruck tragen: "Entenei: 10 Minuten kochen"
Hähnchen ist im Restaurant oft trocken, da es, um dem hungrigen Gast nicht warten zu lassen, schon vorbereitet wird. Da das Fleisch aber wenig Fett enthält, trocknet es beim Warmhalten für den finalen Kochschritt aus. Dann ist es der "Gummiadler".
Das Eigelb enthält mehr Eiweiß als das "Eiweiß", das eigentlich Eiklar heißt.
Der Unterschied zw. Hähnchen und Broiler: Broiler wiegen 1300 g, Hähnchen 900g.
Beim weltberühmten Drei-Minuten-Frühstücksei ist das Eiklar fest, aber das Eigelb noch weich. Das liegt daran, daß das Eiklar bei niedrigeren Temperaturen gerinnt, als das Eigelb. Der Dotter wird erst dann ausreichend erhitzt, wenn das Eiklar schon fest ist, eben nach drei Minuten. Nach ca. vier Minuten ist dann alles fest.